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Rating


Kein Fahrer würde bei der Rallye Paris-Dakar ohne Kompass und Karten an den Start gehen. Rating-Kennzahlen sind Ihre Mess- und Orientierungsinstrumente für das nächste Bankengespräch. Heute ist das Rating bei Finanzierungsanfragen von größter Bedeutung. Lieber ein schlechtes Rating, als gar keines. Zumindest kennt man nun die Schwachstellen und kann entsprechend „gegen steuern“.

Ratingkennzahlen


Bilanz


Das Anlagevermögen sollte durch Eigenkapital finanziert sein. Ist dies nicht möglich, muss danach gestrebt werden, die Investitionsregel einhalten zu können.

Silberne Bilanzregel:
Das Anlagevermögen sollte durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital finanziert sein.

Investitionsregel
Die rentabelste Investition ist zuerst und unter Ausnutzung des zinsgünstigsten Darlehens zu finanzieren. Übersteigen hingegen die Fremdkapitalkosten die Rendite der Investition (point of rejection) sind Investitionen im Regelfall nicht mehr kaufmännisch sinnvoll.

Eine weitere Finanzierungsregel leitet sich aus dem Hebeleffekt (Leverage-Effekt) ab.

Bilanzkennzahlen

Vermögensaufbau



Personal


Alle reden von den so genannten Kostentreibern, aber jeder scheut sich davor, bei dem Kostentreiber „Personal“ den ersten Schritt zu machen. Die Kostentreiber in der Kalkulation können eingegrenzt und es kann ihnen auch mit weichen Facts begegnet werden, wenn man sich den Kosten im Detail nähert. Man muss bei hohen Abweichungen gegenüber Branchenvergleichszahlen nicht zwingend Stellenabbau und Kahlschlag betreiben, aber Korrekturen müssen aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit vorgenommen werden, ansonsten besteht die Gefahr, dass das gesamte Unternehmen einem Kahlschlag zum Opfer fällt.

Kennzahlen - Personal



Produktion


Typischerweise werden firmenspezifische Größen der Produktion/Fertigung für die Kennzahlenbildung herangezogen, um ein Gesamtbild und entsprechende Kostentreiber abzubilden:

- Durchlaufzeiten der Aufträge gesamt und der einzelnen Aufträge
- Arbeitsvorrat (Anzahl der Aufträge) an den einzelnen Arbeitsplätzen
- Terminverzug nach Aufträgen aufgegliedert
- Ausstoß in zeitlicher Verteilung
- Lagerumschlagshäufigkeit
- Störungen nach Dauer und Ursache an den einzelnen Arbeitsplätzen
- Verfügbarkeit
- Bestände in der Fertigung und am Lager
- Losgrößen
- Rüstzeiten und Häufigkeit
- Messwertverteilungen
- Ausschussdaten
- Werkzeugstandzeiten
- Auslastung der Arbeitsplätze
- Materialverfügbarkeitsdaten
- Flächenbedarf

Kennzahlen in der Produktion sind ein weitläufiges Betätigungsfeld, welches wir so umfangreich nicht darstellen wollten. Wir haben uns auf die wesentlichen Kennzahlen konzentriert, um zumindest die Wertigkeit der Kennzahlenbestimmung aufzuzeigen.

Kennzahlen - Produktion


Lager


Das Lager hat seine Funktion als Aufbewahrungsraum zwischen Einkauf, Produktion und Verkauf längst aufgegeben. Ein Lager symbolisiert auch keineswegs den Reichtum eines Unternehmens, wie zur Wilhelminischen Zeit, als Kontore noch Statussymbole hatten. Sie dienen mehr denn je der stetigen Verkaufsbereitschaft und bieten über ihre Zeitüberbrückungsfunktion auch eine Ausnutzung von Zeit- und Servicevorteilen. Gerade in der Saison oder in einer eher weniger preisstabilen Zeit lässt sich somit ein Mehrbedarf an Waren gewährleisten.

Mit Hilfe der Lagerkennziffern kann der Unternehmer die Kosten, die sein Lager verursacht, kontrollieren und überwachen. Sie sind Voraussetzung für eine kosteneffiziente Lagerhaltung. Durch ihre Flexibilität können Lagerkennziffern feinschematisch für den gesamten Artikelbestand, für Artikelgruppen oder für einzelne Artikel berechnet werden.

Kennzahlen - Lager


Absatz - Marketing


Absatz- und Marktentwicklungen sind nur schwer prognostizierbar und setzen eine flexible Planung voraus. Je unsicherer die Erwartungen über das künftige Geschehen auf dem Markt sind und je langfristiger die Planungsaktivität ausgerichtet ist, umso mehr ist eine Zusammenstellung von Alternativplänen notwendig.

Nicht selten nimmt die Absatzplanung, und die darin eingebundene Marketingplanung, die Stellung eines zentralen Planungsbereiches ein, da diese Bereiche in der Regel die Engpassbereiche eines Unternehmens sind, so dass sich nachgelagerte Planungsarbeiten an ihnen ausrichten müssen.

Kennzahlen - Marketing


Weitere Kennzahlen- und Formelsammlungen

Formelsammlung: Kalkulation
Formelsammlung: Maschinenkostenrechnung
Formelsammlung: REFA Zeitberechnungen
Formelsammlung: Multimomentaufnahme nach REFA
Formelsammlung: Lohnkosten



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